Alles hat seine Zeit - und seine Geschichte!
Gezeichnet habe ich bereits seit meiner Jugend. Mal mehr freihändig, mal mehr technisch mit Rapidograph und Lineal in Zeiten von Schule, Studium und Beruf. In den kreativen Pausen habe ich zumindest die Schreibtischunterlage mit Kreisen, Quadraten, Rechtecken mit angehängten Perspektiven und vieles, was nicht gerade einen Sinn ergab, bereichert. Mit der Übernahme des elterlichen Betriebes begann die intensive Beschäftigung mit dem Zeichnen und ich habe einige Kurse bei Daniel Nies in Augsburg belegt. Hier wurde das Planen und zeichnerische Umsetzen von Gartenplänen gelehrt. Nicht nur Gartenplanung, sondern auch Urbansketching hatte er im Portfolio. Beim Urbansketching bin ich hängen geblieben.
Bereits beim Gartengestalten haben mich die Herausforderungen und kreativen Details am meisten interessiert und ich habe mich gerne mit der einfachen Umsetzung befasst.
Nach fast 30 Jahren im Gartenbau, einer fehlenden Nachfolge für den Betrieb, wollte ich noch einmal etwas Neues, Kreatives und Herausforderndes machen. Das ist Planbocks!
Bei den Urbansketcherkursen und Sketchwalks beobachte ich, wie die Zeichnerinnen und Zeichner ihr Equipment nutzen und einsetzen. Ich dachte "warum schleppen alle so viele Sachen mit sich herum, kauern auf dem Boden, ringsum die Zeichensachen verstreut und immer Ausschau nach einem Ort halten, wo diese Utensilien ihren Platz finden auch wenn der Blickwinkel zum Objekt nicht mehr passt".
So wie wir Urbansketcher das Zeichenobjekt genau betrachten, so betrachte ich zusätzlich meine eigene Zeichenumgebung und schaue genau hin, wenn andere Ihr Objekt ins Skizzenbuch zeichnen.
Mein Motto "Urbansketching leicht gemacht" spornt mich an, nachhaltige Hilfsmittel zu konstruieren, die uns beim Zeichnen und Malen pleinair Leichtigkeit bringen, wir uns auf das Wesentliche konzentrieren können. Wir wollen ja Spaß haben :)
Immer offen für konstruktive Kritik, Anregungen für Neues und einen schönen Austausch miteinander, dafür stehe ich.
Euer Stef
Der Weg zum Skizzenbrett
Die Idee für ein ideales, leichtes Zeichenbrett für Urban Sketcher und Pleinair zeichnen kam durch den Zeichenlehrer Daniel Nies www.zeichenwerk.de aus Augsburg. Er entwickelte bereits vor Jahren ein DIY Skizzenbrett, das mich zur Skizzenbrettentwicklung animierte. Besonders leicht und klein sollte alles sein und alles zum Zeichnen an einem Platz vereinen.
Das war die Geburtsstunde von planbocks!
Material und techn. Daten
Die Skizzenbretter, Malkästen und Zubehörteile bestehen aus
3 mm starkem, 4 lagigem Birkensperrholz. Die kleinen Scheibenmagnete sind aus Neodym-Eisen-Bor und haben eine sehr starke Haftung.
Die Farbkästen bestehen ebenfalls aus Birkensperrholz und können je nach Modell auch weiße Acrylbestandteile enthalten. Die einzelnen Schichten sind wasserfest verklebt.
Die Farbnäpfe sind nicht herausnehmbar und entsprechen circa der Größe eines halben bis ganzen herkömmlichen Farbnäpfchens.
Da wir versuchen den Plastikmüll zu reduzieren, werden kein Plastiknäpfe verwendet.
Alle angebotenen Artikel werden von Hand gefertigt. Lediglich die Rohteile werden gelasert und dann von Hand zusammengebaut!
Von der Entwicklung über die Fertigung bis zum Vertrieb alles aus einer Hand - eben Handwerk.
Wichtiger Hinweis
Unsere Materialien zur Herstellung der Produkte kaufen wir bei namhaften Herstellern in Deutschland ein. Wir achten darauf, dass die Produkte überwiegend in Deutschland oder Europa ihren Ursprung haben. Wir weisen auf nachfolgende Punkte hin.
- Magnete - die Zeichenbretter und Zubehörteile sind mit Permanentmagneten ausgestattet. Hier ist zu beachten, dass sie einen Sicherheitsabstand zu empfindlichen Geräten wie Speicherkarten, Chipkarten, Herzschrittmacher und alle magnetempfindlichen Gegenstände etc. benötigen, damit es zu keiner Schädigung oder zu Fehlfunktionen kommt. Für eventuelle Schäden übernehmen wir keine Haftung!
- Die Holzbauteile sind ein Naturprodukt und in ihrer Oberfläche und Maserung unterschiedlich. Auch können Sie Einschlüsse und Farbabweichungen haben. Dies ist normal und kein Reklamationsgrund. Ferner ist darauf zu achten, dass die Holzteile keiner starken Feuchtigkeit oder Hitze ausgesetzt werden. Es kann zu Verformungen kommen!
Sollten die Teile einmal nass werden, dann lass sie bei Zimmertemperatur offen wieder trocknen.